Mittwoch, 30. November 2016

Zoodles eine Low Carb Alternative zu Nudeln?


Der Winter eilt mittlerweile schon in großen Schritten. Der Winterspeck war aber auch im Sommer schon da (und im Winter und Sommer davor und davor,…) und daran hat sich bislang wenig geändert.

Also wird aus der Not eine Tugend gemacht und wieder ein wenig Low Carb kredenzt.
Im Küchenkasten der ungenutzten Gerätschaften (u.a. vertreten Sandwichmaker, Käsefondue, Eismaschine,….) habe ich einen Spiralschneider entdeckt. So war die Idee der Zucchini Nudeln geboren (auch Zoodles = Zucchini & Noodles genannt).

 Im Grunde ist der Spiralschneider aufgebaut wie ein Anspitzer. Die Zucchinis (natürlich kann man auch Karotten o.ä. verwenden) werden in drehender Weise in „Spaghetti“ umgewandelt.

Doch was macht man nun damit?

Ich habe mich bislang für zwei Gerichte entschieden. Einmal Zoodles aglio e olio und einmal mit einer veganen Sauce mit Pilzen und allerlei Gemüse. Durch Parmesan sind beide Gerichte aber vegetarisch….

Die Rezepte findet Ihr hier:

Zoodles aglio e olio

Zutaten
2 Zucchinis
Olivenöl (gutes!)
2-x Zehen Knoblauch
eine Chilischote (ich habe eine geräucherte Cayenneschote genommen)
Parmesan
Salz
Pfeffer


Ich möchte gleich vorweg sagen, dass 2 Zucchinis für 2 Personen viel zu wenig sind. Ich habe zwei Große genommen, das Gericht war von der Portionsgröße aber eher eine Vorspeise.

Besagte Zucchinis werden also zu Nudeln umgemodelt und erstmal beiseite gestellt.

Das Olivenöl wird erhitzt und die fein gehackten Knoblauchzehen werden mitsamt der zerkleinerten Chilischote angedünstet. Sobald der Knoblauch etwas Farbe bekommen hat, werden die „Zoodles“ zugegeben, ordentlich vermischt, deftig gesalzen und gepfeffert und 2-3 Minuten darin angebraten. Erwartungsgemäß verlieren die Zucchinis dabei viel Wasser, sodass die Prostionsgröße rapide auf einen Bruchteil der erwarteten Menge schrumpft ^^

Nun wird das Gericht am teller angerichtet (dabei etwas abtropfen lassen) und mit Parmesan bestreut.

Ich muss zugeben, dass es mich geschmacklich überzeugt hat.
Natürlich kann man das Gericht nicht 1:1 mit echten Spaghetti aglio e olio vergleichen, aber war wirklich lecker!
 

Zoodles mit Gemüsesugo

Zutaten 2 Zucchinis
3 Karotten


750g Tomatenpürree
1-2EL Tomatenmark
300g Champignons
1 Porree
1 Paprika
1 Aubergine
2 Zehen Knoblauch
1TL Oregano
Salz
Pfeffer
Chilipulver

Sämtliches Gemüse wird in kleine Stücke geschnitten. Der Porree, der klein geschnittene Knoblauch und die Champignons werden zuerst angeröstet, wenn die Champigons das meiste Wasser abgegeben haben kommt das restliche Gemüse dazu. Ich brate das Gemüse solange an bis der Großteil des Wassers verdampft wurde. Anschließend wird das Tomatenmark und der Oregano untergerührt und mit dem Tomatenpürree aufgegossen.
Die Sauce wird nun auf kleiner Flamme eingedickt und mit Salz, Pffer und Chili abgeschmeckt.

Mit dem Spiralschneider werden nun die Zucchinis und die Karotten zu Gemüsenudeln verarbeitet. Diese werden kurz mit etwas Olivenöl angebraten und dann auf dem Teller angerichtet.

Jetzt kommt ein Schöpflöffel Sugo und etwas Parmesan dazu und fertig.

 
 

Freitag, 4. November 2016

Gut Ding braucht Weile – mein bisher aufwändigste Pastrami

Derzeit ist mein Thermalisierer viel im Einsatz. Einfach weil es mich interessiert, was alles möglich und vor allem sinnvoll (im Sinne einer Verbesserung der Speisen) ist.

Ich habe ja schon Rinderpastrami gepostet. Leider war es für mein Empfinden einfach nicht weich genug. Klar Rinderbrust ist kein Filet und von Haus aus ein wenig zäher. Das es auch anders geht, beweist z.B. Pulled Beef und Brisket.

Ich habe mich ein wenig eingelesen und beschlossen, das Pastrami dieses Mal zusätzlich noch sous vide zu garen.

Ich habe beim Fleischer ein schönes Stück Brustspitz bekommen. Dieses habe ich von überschüssigem Fett befreit und geteilt (mit dem zweiten Teil habe ich corned beef gemacht – rezept folgt), sodass unser Proband ziemlich genau 1kg hatte.

Zutaten Pökelmischung:

50g Pökelsalz
1EL brauner Zucker
1EL Pfeffer gemahlen
1EL Koriander (mit dem Mörser fein geschrotet)
1EL Knoblauchgranulat

Die Pökelmischung wurde ordentlich in das Fleisch einmassiert, anschließend wurde die Rinderbrust vakuumiert und in den Kühlschrank gelegt. Dort durfte das Fleisch nun eine Woche durchziehen. Täglich habe ich die Brust massiert (^^) und gewendet, um ein gleichmäßig gepökeltes Ergebnis zu erzielen.
In dieser Zeit tritt etwas Flüssigkeit aus dem Fleisch und das Pökelsalz zieht in das Fleisch ein.

Nach 7 Tagen wurde der Pastramirohling von seiner engen Behausung befreit und gewässert. Dies hat den Grund, dass das Pastrami ansonsten zu salzig wäre. Dazu wurde die Rinderbrust in einem Topf  mit Wasser gelegt. Insgesamt habe ich 2x 2,5 Stunden gewässert und nach der ersten Phase das Wasser ausgetauscht.
Anschließend wurde das Fleisch ordentlich mit Küchenrolle abgetrocknet und mit nachfolgender Mischung gerubbt.

Zutaten
2EL Tellycherry Pfeffer ganz
1EL Koriander ganz
0,5TL Senfsamen
0,5EL Zucker
0,5EL Paprikapulver
1TL Knoblauchgranulat (gehäuft)
1TL Zwiebelgranulat (gehäuft)

Den Rub habe ich über Nacht einziehen lassen, zeitgleich hat das Fleisch Zeit, dass sich die Salzkonzentration gleichmäßig verteilt.

Tags darauf wurde der Smoker gestartet. Die Ziel-Kerntemperatur ist 66°C, ich habe hierbei versucht, den Smoker unter 100°C zu halten, damit das Fleisch genug Zeit und Rauch bekommt.
Der Vorgang hat dementsprechend lange gedauert, man kann hier getrost ~8 Stunden einrechnen.



Hier wäre das Pastrami im Grunde fertig. Die weltberühmten „Pastramologen“ wie Katz dämpfen das Fleisch noch um es weicher zu machen. Aber nachdem ich ja ein neues Sous Vide habe, bin ich einen anderen Weg gegangen….

Als die Kerntemperatur erreicht war, habe ich das noch heiße Pastrami in zwei Stücke geteilt und erneut einvakuumiert.

Jetzt beginnt der Versuch:
Der Thermalisierer, besser gesagt das Wasser wurde auf 65°C aufgeheizt und mit den beiden Fleischstücken befüllt.

Ein Stück wurde nach 24 Stunden, das andere Stück wurde 48 Stunden gegart. Ich wollte einfach wissen, ob man bei der Differenz von einem Tag noch einen massiven unterschied feststellen kann.

ACHTUNG: Natürlich verdunstet innerhalb von 48 Stunden viel Wasser, deshalb habe ich den Topf mit Alufolie abgedeckt und immer wieder mal kontrolliert.

Das Anova hat eine WIFI Funktion, sodass ich selbst in der Arbeit immer die Temperatur im Auge hatte. Ehrlich gesagt, habe ich mich gefragt wozu man eine Wifi Funktion braucht, jetzt weiss ich es ;)

Nach Ablauf der Zeit wurde das Pastrami im Kühlschrank gelagert, weil ich einfach jeweils schon andere Essenpläne hatte.

Zwei bzw. 3 Tage später erfolgte der heißersehnte Anschnitt. Man sieht, dass die Umrötung gut funktioniert hat.





JA, diese Art der Zubereitung macht tatsächlich einen Riesenunterschied. Während meine bisherigen Pastrami eher anstrengend zu kauen waren, habe ich nun die Konsistenz die ich erreichen wollte.

„24h Pastrami“: Das Fleisch ist zart und hat dennoch noch eine Struktur (ich würde es mit einem normalen Putenpastrami vergleichen, man spürt beim Kauen einen Widerstand, das Fleisch ist aber weich und angenehm zu essen.

„48h Pastrami“: Das Fleisch ist noch eine Spur weicher und zerfällt fast. Sehr fein, toll zum essen.

Fazit: Mir wird in Zukunft wohl ein „24 Stunden“ Pastrami  reichen, die zusätzlichen 24 Stunden ergeben einen zu geringen Unterschied und ein bisschen Kauen möchte ich mein Sandwich noch. Geschmacklich sind beide sehr gut,

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Mit Käse gefüllte Fleischlaibchen

Nachdem ich vergessen habe vor dem Feiertag noch etwas einzukaufen, habe ich gestern schnell was aus dem Gefrierschrank gezaubert.
Schnell, unkompliziert, lecker


Zutaten
600g Faschiertes
2 kleine rote Zwiebel
1 kleine Tasse Semmelbrösel
Käse (ich habe eine Mischung aus Gouda und Spätzlekäse verwendet)
etwas Milch
Majoran
Muskat
Salz
Pfeffer
Cayenne

Die Zwiebeln schälen, in kleine Würfel schneiden und goldbraun anbraten.
In einer Schüssel die Semmelbrösel (habe ich übrigens anstelle von Knödelbrot verwendet, war leider keins da…) mit etwas Milch vermischen, dass diese zwar die Milch aufnhemen, aber nicht durchtränkt sind. Die Brösel sollten das Faschierte etwas binden und lockerer machen.
Nun das Faschierte, die Zwiebeln, Brösel vermischen  und mit den Gewürzen und Salz und Pfeffer abschmecken. In 4 Stück teilen.

Den Käse reiben und mit etwas Kraft daraus kleine Bällchen formen. Diese werden plattgedrückt und mit Faschierten „ummantelt“.

Zum Schluss werden die Fleischlaibchen noch in Semmelbrösel gewälzt und langsam angebraten, dass der Käse im inneren schmilzt.


Ich habe Reis dazu gegessen, hat gut gepasst.
LECKER!

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Vegetarisches Olivenciabatta mit Kürbis *TIPP*

Eins vorweg: Das Rezept ist nicht von mir, ich habe es in den Untiefen des Internets gefunden, besser gesagt meine bessere Hälfte. 

 Hier der Originallink

Nachdem das Rezept aber sehr wage ist, und die Verlinkung zum Originalrezept nicht mehr funktioniert, habe ich es frei Schnauze nachgekocht.

Zutaten

1/2 Hokkaido Kürbis
2 Stück Olivenciabatta 
1 Packung Frischkäse 
ein paar getrocknete Tomaten 
Rucola
Salz 
Pfeffer
2 Knoblauchzehen (gepresst)
20-30ml Olivenöl

Im ersten Schritt wird der Kürbis entkernt, gschält und in ca. 5mm dicke Scheiben geschnitten. 
Aus Olivenöl  Salz, Pfeffer und den gepressten Knoblauchzehen wird nun eine Marinade angerührt, ein wenig stehen gelassen und dann auf die Kürbisstücke gepinselt. 

Jetzt wird das Backrohr auf 180° Umluft eingestellt.

Die getrockneten Tomaten werden klein geschnitten (je nach Geschmack, ich habe schon einige genommen) umd mit dem Frischkäse vermengt.

Die Kürbisscheiben werden auf einem Stück Backpapier nun 20-25 Minuten erhitzt. In den letzten 8 Minuten habe ich auf Grillfunktion umgeschaltet, so haben die Scheiben noch eine schöne Farbe erhalten. 

Das Tomaten/Frischkäsegemisch nun auf die Oberseiten der Ciabattas streichen. 
Die Kürbisscheiben werden auf der Unterseite verteilt und mit ordentlich Rucola bedeckt. 

Deckel drauf, fertig.

Ich denke an meinen übrigen Rezepten merkt man, dass ich SEHR gerne Fleisch esse. Aber diese Ciabattas sind der Wahnsinn. Der Kürbis wird etwas süßlich, die getrockneten Tomaten passen perfekt dazu. Der nussige Rucola rundet das ganze noch ab, Hammer!



Das nächste Mal nehme ich vielleicht noch mehr Kürbis und Rucola, auf den Fotos sieht es recht mager belegt aus merke ich grade...





Montag, 17. Oktober 2016

Geschmorter Zwiebelrostbraten

Als Kind verhasst, jetzt vergöttert. So, oder so ähnlich könnte ich den Rostbraten beschreiben.
Ich kann mich noch erinnern, dass ich das Gericht als Kind nicht sonderlich gerne mochte. Doch die Geschmäcker ändern sich und jetzt mag ich das Schmorfleisch doch sehr gerne.


Ich denke, der original Wiener Zwiebelrostbraten ist kurzgebraten, ich mag aber die geschmorte Version lieber, weil die Sauce einfach noch intensiver schmeckt und das Fleisch butterweich ist.

Als dann, frisch ans Werk.

Zutaten
4 Scheiben Rostbraten (Ribeye)
500g Zwiebeln
~1l Rindssuppe
Pfeffer
Salz
Mehl
Butterschmalz
Spätzle oder Semmelknödel


Das Fleisch gut salzen und pfeffern und anschließend mit Mehl stauben.
Etwas Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, das Fleisch scharf anbraten und zur Seite stellen.

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Langsam mit etwas Mehl anbraten, bis die Zwiebeln goldbraun sind. Ähnlich wie beim Gulasch oder dem Paprikahendl kann dies schon einige Zeit in Anspruch nehmen, aber je besser die Zwiebeln angebraten sind umso leckerer wird die Sauce.

Nun das Fleisch zugeben und mit Suppe soweit aufgießen, dass das Fleisch komplett bedeckt ist.

Das Gericht lässt man nun mind. eine Stunde (gerne auch länger) ohne Deckel dahinköcheln.
Anschließend wird das Fleisch vorsichtig herausgenommen, die Sauce wird mithilfe eines Stabmixers püriert und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Sollte die Sauce noch zu flüssig ist, wird noch etwas Mehl hinzugegeben.       

Das Fleisch wieder zugeben und noch etwas köcheln lassen. In dieser Zeit werden die Spätzle bzw. die Semmelknödel gekocht.

Im Normalfall werden für die Garnierung noch Zwiebelringe in Mehl gewälzt und knusprig angebraten, intelligenterweise habe ich das aber vergessen…

Bon Appetit!

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Scharfe Sous Vide Garnelen

Mit Baguette ein leckerer Snack für Zwischendurch.
Der große Vorteil ist außerdem, dass man die Garnelen nach dem Wasserbad direkt servieren kann.


Zutaten
300g Shrimps/Scampi
3EL Butter 3EL Chilisauce (Sriracha; sollte eine gute sein)
1EL Limettensaft
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1TL Salz
eine große Prise Pfeffer

Die Zwiebel in feine Würfel hacken, den Knoblauch pressen.
Die Butter in der Mikrowelle schmelzen und mit allen anderen Zutaten vermischen.

Wenn man (wie ich) kein Nassvakuumiergerät hat, nimmt man am besten einen wiederverschliessbaren „Ziplock“  Beutel, füllt die Shrimps und die Marinade ein, quetscht entweder die Luft raus, oder taucht den Beutel (natürlich ohne die Öffnung) unter Wasser und verschliesst ihn dann.

Der Thermalisierer wird nun auf 57°C und 30 Minuten gestellt.
Nach Ablauf der Zeit wird der Snack in eine Schüssel geleert und mit Weißbrot serviert.

Samstag, 8. Oktober 2016

Neues Spielzeug – Anova Sous Vide


Ich habe ja schon das ein oder andere Gericht Sous Vide gekocht und ja, ich liebe diese unkomplizierte Zubereitung. Wenn man Gäste im Haus hat, kann man getrost Zeit mit Ihnen verbringen, wäre automatisch immer perfekte Steaks zubereitet werden.

Doch mittels Sous Vide lassen sich wesentlich mehr Gerichte zubereiten. Fisch, Gemüse, Obst - fast alles ist möglich (aber nicht immer sinnhaft^^). Ich habe schon diverse abstruse Sachen wie „Pulled Pork“, „Brisket“ usw, wobei ich diese Sachen bewusst unter Anführungszeichen setze, weil diese Gerichte aus dem Smoker kommen und für mich den jeweiligen Namen einfach nicht verdient haben.

Vor kurzem bin ich darauf aufmerksam geworden, dass Anova gerade großen Sale hat und die Thermalisierer um 60€ reduziert sind. Außerdem werden sie direkt aus Europa (Holland) geschickt, sodass kein Zoll und keine Einfuhrsteuer dazukommt. Das Tüpfelchen auf dem „i“ ist der Gratisversand, sodass ich endgültig schwach geworden bin und mir einen bestellt habe.
(Nein, ich bekomme (leider) keine Zuwendung von Anova dafür)

Einer der Hauptgründe für mich war, dass es Gerichte gibt die tw. 36 Stunden und mehr baden dürfen und da vertraue ich dann wohl doch eher auf ein gekauftes Gerät anstelle meines „Pfusches“.

Ende letzter Woche war es dann soweit, Lieferung.

Das Teil schaut sehr wertig aus und ist dennoch kompakt.
Für mich ein weiterer Vorteil, weil bei meinem Selbstbau im Wasser ein Fühler, ein Tauchsieder und eine Aquariumpumpe hängt und damit der Platz doch eingeängt ist.

Meinen Selbstbau haben wir damals mit einem geeichten Thermometer kalibriert. Ich habe also die Temperaturen vom DIY und dem Anova verglichen und 1° Abweichung festgestellt. Ob das Anova nun abweicht, oder ob die DIY Version sich etwas verstellt hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Dies werde ich bei Zeiten nochmals kontrollieren.

Weiters verfügt der Thermalisierer über eine Anbindung mittels W-Lan und Bluetooth. Es gibt eine App, mit welcher man den Thermalisierer direkt steuern kann. Durch die W-Lan anbindung zur Not auch von unterwegs (habe ich ausprobiert funktioniert einwandfrei). Inwiefern das nötig ist, möchte ich nicht kommentieren, ein nettes Gadget ist es aber allemal.  


Nun sollte es also soweit sein, der Jungfernflug.
Nach kurzem überlegen, was das Objekt der Begierde werden wird, fiel die Wahl auf ein Dry Aged Ribeye. Wenn schon, denn schon ^^

Der Kandidat kam direkt aus dem Gefrierschrank in das Wasserbad. Das Anova habe ich mittels weniger Handgriffe per App auf 53° Wassertemperatur und die Zeit auf 2 Stunden gestellt.

Dann musste ich leider auch schon wieder weg, ich hatte einen Reparaturtermin meines Autos.
Lässigerweise konnte ich eben wie erwähnt von Zeit zu Zeit am Handy kontrollieren, ob zu Hause eh alles passt (zumindest beim Sous Vide). Das funktioniert erstaunlich gut.

Wieder zu Hause angelangt, war das Steak auch schon fertig.
In gewohnter Manier habe ich es aus dem Vakuumbeutel befreit und trockengetupft. Mir ist aufgefallen, dass im Gegensatz zu „normalen“ Steaks, beim Dry Aged kaum Flüssigkeit im Sack war.

Jetzt habe ich meine Gusseiserne Pfanne mit etwas Öl auf „Höllentemperatur“ aufgeheizt (das Öl sollte schon rauchen) und das Ribeye auf beiden Seiten je 30 Sekunden gebräunt.
Anschließend noch für 10 Minuten in Alufolie gehüllt, dass sich die Fleischsäfte wieder einpendeln und währenddessen noch ein paar Fisolen vorbereitet.

Wie die Bastelbrothers sagen würden: „Zack, fertich… Steak“

 


Fazit: Ich werde wohl beim nächsten Mal auf 55° gehen, es war schon noch sehr "Rare".
Ich habe es geschmacklich recht gut gefunden, fand auch bei einem edlen Stück Fleisch diesen Gargrad in Ordnung.
Es schmeckte schon ein wenig intensiver als ein normales Steak, wenngleich Dry Aged für den Preis für mich nicht das Non-Plus-Ultra ist, da sich der Geschmack nicht deutlich unterscheidet.  

Update:
Gestern noch ein Filet mit 55° gemacht, perfekt!

 

Dienstag, 4. Oktober 2016

Burritos mit Rindfleisch

Ergänzend zu der vegetarischen Version nun auch eine äußerst schmackhafte Version mit Fleisch (mein derzeitiger Favorit).
Für dieses Gericht wird das Rindfleisch langsam gegart bis es, ähnlich wie Pulled Beef, einfach mit zwei Gabeln „gepulled“ werden kann. Das Fleisch nennt sich dann shredded Beef.


Zutaten (für 4 Stück)

4 Tortilla Fladen
1 Zwiebel
2 mittelgroße Tomaten
eine Handvoll Salat
½ Dose Kidney Bohnen
½ Dose Mais
eine Handvoll Käse (geriebener Gouda oder Cheddar)

Guacamole
2 reife Avocados
1 Tomate
1 mittelgroße Zwiebel
Saft einer halben Limette
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer


Shredded Beef
500g Gulaschfleisch
1 kleine bis mittelgrosse Zwiebel
½ Paprika
2 TL Tomatenmark
2 TL Honig
2 TL Zwiebelgranlat
1TL Knoblauchgranulat
je eine Prise Kreuzkümmel, Oregano, Koriander, Chili
2-3 Spritzer Tabasco
125g ml Rinderbrühe

Zuerst wird das Fleisch zubereitet, weil es am längsten dauert.
Die Zwiebeln und Paprika werden in kleine Würfel geschnitten, mitsamt der anderen Zutaten vermischt und in einen Dutch Oven gefüllt. Für diese Menge eignet sich ein 0,7l sehr gut, wobei man das Fleisch natürlich auch in einem geschlossenen Bräter zubereiten kann.


Der Dutch wird mit 2 Kohlen oben und 2 Kohlen unten befeuert. Alternativ wird das Backrohr auf 150° gestellt.

Das Fleisch braucht bis zur gewünschten Konsistenz  ca. 4 Stunden (Kohlen nachlegen nicht vergessen). Wenn das Fleisch zerfällt sobald man mit einer Gabel draufdrückt ist es fertig.

Nun wird es mit 2 Gabeln zerrupft. Dabei vermischt es sich mit dem entstandenen Saft und den Zwiebeln und Paprika und ist bereit, damit die Burritos zu füllen.

In der Zwischenzeit wird die Guacamole zubereitet. Dazu werden die Avocados geschält, entkernt und mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu einem Brei verarbeitet.
Den Knoblauch sehr fein hacken, die Zwiebeln und Tomaten würfeln und mitsamt den übrigen Zutaten zum Avocadobrei geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Nun noch Paprika, Tomaten und Salat klein schneiden.

Auf dem Fladen wird nun etwas Guacamole aufgestrichen und die restlichen gewünschten Zutaten (Shredded Beef, Zwiebel, Mais, Bohnen, Salat, Käse, Tomaten) dazugegeben. Jetzt werden zuerst die beiden „Ränder“ eingeklappt und anschließend wird der Burrito zusammengerollt. Ich hülle sie gerne noch in Alufolie oder Butterpapier.

Wer möchte kann die Burritos noch für 5 Minuten in den Backofen geben, dann schmilzt der Käse ein wenig, ist natürlich aber kein Muss.




Sonntag, 2. Oktober 2016

Vegetarische Burritos

Nachdem meine bessere Hälfte gerade in eine fleischlose Richtung lenkt, probierte ich mal vegetarische Burritos aus. Der Fleischersatz sollte hierbei Tofu werden. Ehrlich gesagt habe auch ich die recht schmackhaft gefunden.

Bisher habe ich eigentlich ein etwas abgewandeltes Chili con Carne in Tortillafladen gepackt, mit Käse bestreut und fertig.

Heute sollte es aber mal etwas „frischer“ sein. Inspiriert wurde ich durch einen FastFood Mexikaner in der PlusCity.

Zutaten (für 4 Stück)
4 Tortilla Fladen
200g Tofu
1 Zwiebel
2 mittelgroße Tomaten
eine Handvoll Salat
½ Dose Kidney Bohnen
½ Dose Mais
½ Paprika
eine Handvoll Käse (geriebener Gouda oder Cheddar)
Kreuzkümmel (gemahlen)
Oregano
Koriander (gemahlen)
Chilipulver
Knoblauchgranulat
Zwiebelgranulat
Salz
Pfeffer

Guacamole
2 reife Avocados
1 Tomate
1 mittelgroße Zwiebel
Saft einer halben Limette
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer


Im ersten Schritt wird der Tofu in mundgerechte Stücke geschnitten und mit Kreuzkümmel, Oregano, Chili-, Zwiebel-, Knoblauchpulver und Koriander gewürzt. Hierzu möchte ich keine genauen Angaben machen, weil man hier seinen eigen Geschmack finden sollte. Ich persönlich mag Kreuzkümmel recht gerne, weshalb ich hier ein wenig großzügiger war.

Während der Tofu nun mariniert, wird die Guacamole zubereitet. Dazu werden die Avocados geschält, entkernt und mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu einem Brei verarbeitet.
Den Knoblauch sehr fein hacken, die Zwiebeln und Tomaten würfeln und mitsamt den übrigen Zutaten zum Avocadobrei geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun noch Paprika, Tomaten und Salat klein schneiden und den Tofu anbraten.

Auf dem Fladen wird nun etwas Guacamole aufgestrichen und die restlichen gewünschten Zutaten (Tofu, Zwiebel, Mais, Bohnen, Salat, Käse, Tomaten) dazugegeben. Jetzt werden zuerst die beiden „Ränder“ eingeklappt und anschließend wird der Burrito zusammengerollt. Ich hülle sie gerne noch in Alufolie oder Butterpapier.

Wer möchte kann die Burritos noch für 5 Minuten in den Backofen geben, dann schmilzt der Käse ein wenig, ist natürlich aber kein Muss.

 

Mittwoch, 28. September 2016

Beef Jerky die Zweite


Das erste Rezept, dass ich vor kurzem veröffentlicht habe, war schon recht lecker.
Nun folgt ein Zweites:


Zutaten

0,5kg Rindfleisch (ich habe Rindsrouladen genommen)
30ml Sojasauce
1EL Worcestersauce
1EL Liquid Smoke
1 EL Honig
1TL Salz
je 0,5TL Pfeffer, Knoblauchgranulat, Zwiebelgranulat und Paprikapulver

Ich habe vor kurzem einen Dörrautomaten gekauft und dieser musste natürlich adäquat eingeweiht werden.
Wie bei Jerky üblich wurde das Fleisch erstmal in feine Streifen (2-3mm) geschnitten, wobei sich die Geister streiten ob nun mit oder quer zur Faser geschnitten wird. Ich habe es lieber quer zur Faser, das Fleisch lässt sich leichter kauen finde ich.

Die Zutaten für die Marinade werden vermischt und gerührt bis sich der Zucker gelöst hat.

Anschließend werden die Fleischstreifen in einem Gefrierbeutel mit der Marinade vermengt und ordentlich durchgemischt. Der Beutel bleibt nun über Nacht im Kühlschrank, sodass die Marinade gut einziehen kann.

Tags darauf werden die Streifen kurz mit Küchenrolle trocken getupft und im Dörrautomaten mit etwas Abstand zueinander eingeschlichtet.

In den ersten 2-3 Stunden stelle ich den Dörrapparat auf 70° ein, erstens weil es schneller geht und zweitens auch Pathogene wie Salmonellen oder Listerien abtötet. Danach wird etwas schonender bei ca. 60° weitergetrocknet.

Das Fleisch ist dann fertig, wenn es sich noch biegen lässt ohne zu brechen.
 

Montag, 26. September 2016

Kartoffelkäse

Nach langer Abstinenz und Entdeckung von Instagram (@voellereitag.blogspot.co.at) gibt’s heute was Zünftiges.

Am Freitag gab es lecker Jause mit Köstlichkeiten vom Bauernmarkt und da darf „Kartoffelkaas“ natürlich nicht fehlen.

Zutaten

1Kg Kartoffel (das Gewicht bezieht sich auf bereits geschälte Kartoffeln)
100ml Schlagobers
250g Sauerrahm
2 kleine Zwiebeln
eine Prise Muskat
eine Prise Pfeffer
einer „ordentliche“ Prise Salz
Schnittlauch aus dem Garten

Die Kartoffeln kochen bis sie gar sind und anschließend schälen (ca. 10% Verlust, lieber also noch eine Kartoffel mehr mitkochen). Man kann die Kartoffeln natürlich auch vorm Kochen schälen, das führt aber zu einem Vitaminverlust (just sayin´).

Während die Kartoffeln kochen die Zwiebeln und den Schnittlauch fein hacken und mitsamt den anderen Zutaten vermischen.

Die geschälten Kartoffeln nun mit einem Stampfer zerdrücken und anschließend die restlichen Zutaten untermischen. Abschmecken und mit Salz nachwürzen.

Achtung: Das Gericht benötigt ordentlich Salz!

Nun für ca. 2 Stunden kaltstellen, dass die Geschmäcker sich verbinden. Vor dem Servieren nochmals kosten, und ggf. nochmals salzen.

 
 


 

Mittwoch, 31. August 2016

Nudeln mit Ei und Tomaten Sauce xī hóng shì jī dàn miàn – Version 2

Die erste Version habe ich grob von einem Rezept aus den Weiten des Internets.
Mittlerweile habe ich aber ein wenig umgemodelt, sodass es perfekt auf mein Geschmacksbild abgestimmt ist (5 Gewürze-Pulver ist weggefallen, das jetzige Gericht ist mehr eine Nudelspeise als eine Suppe,...)


Ich liebe diese Nudeln, hier fehlt mir kein Fleisch, die schmecken einfach genial.

Weiterer Vorteil ist, dass man kaum Zutaten braucht und die Speise ziemlich schnell zubereitet ist.


Zutaten (3 Personen)

3 „Blöcke“ Instant „Mie“ Nudeln
1l Hühnerbrühe (aus Suppenwürfeln)
3 Tomaten
1 Bund Frühlingszwiebel
ein ~4x2cm Stück Ingwer
5 Eier
7-8 getrocknete Shiitake Pilze
Erdnuss- bzw. Sesamöl


Im ersten Schritt kocht man die Hühnerbrühe aus Suppenwürfeln und legt die Nudeln und die Shiitakepilze ein. Das besondere an den Mie Nudeln ist, dass diese bereits nach wenigen Minuten fertiggegart sind. Die Shiitake benötigen 15-20 Minuten um zu rehydrieren.

In der Zwischenzeit werden die Eier verquirlt und in Erdnussöl (bzw. Sesamöl) unter Rühren gebraten, gesalzen und anschließend zur Seite gestellt (also ganz normales Rührei)

Die Frühlingszwiebel werden grob und der geschälte Ingwer fein gehackt. Beides wird in etwas Öl bei mittlerer Hitze angebraten.

Nun werden die Stiele der Shiitake Pilze entfernt, die Tomaten werden geschält, vom „Kerngehäuse“ befreit und beides in Würfel geschnitten.

Tomaten und Shiitake werden zu den Frühlingszwiebeln und dem Ingwer gegeben und kurz mitgebraten.

Nun werden die Nudeln untergemischt, mit etwas der Suppe nochmals aufgekocht und noch ein paar Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss werden noch die Eier zugegeben, mit Salz abgeschmeckt und serviert.
 

Mittwoch, 24. August 2016

Erster Versuch - Beef Jerky


Ich habe vor kurzem beim nahegelegen Lebensmittelgeschäft Beef Jerky (also getrocknetes Rindfleisch) entdeckt und gleich mal ausprobiert. Ich fand es lecker, aber VIEL zu teuer. 2,5€ für ein Minisackerl, das steht in keinem Verhältnis… Also schlau gemacht und gleich selbst probiert

 

Zutaten
600g Rinderschnitzelfleisch (falsches Filet, Tafelspitz usw. geht auch; Hauptsache mager und alles an Fett und Sehnen weggeschnitten)

Marinade:
50ml Sojasauce
50ml Worcestersauce

1TL Zucker
je ein Spritzer Liquid Smoke und roter Balsamico

 

Die Zutaten der Marinade werden so lange verrührt bis sich der Zucker gelöst hat.
Das Fleisch wird in dünne Scheiben (~2-3mm ) geschnitten und in einem Gefrierbeutel mit der Marinade vermischt. Nun lässt man das Fleisch am besten über Nacht ziehen.

Am nächsten Tag wird das Fleisch abgetupft und im Backrohr schonend getrocknet.
Dazu habe ich die Fleischstücke auf ein Backbleck (Gitter) gelegt und anfänglich für ca. 2 Stunden bei 70° und anschließend ~3,5 Stunden bei 60° getrocknet.

Das Fleisch ist fertig, wenn es sich beim Biegen brechen lässt, aber nicht „knusprig“ (wie Chips) ist.

Nach dem Trocknungsvorgang musst ich es natürlich gleich kosten. Meiner Meinung nach war es zu wenig salzig, sodass ich das Jerky mit etwas Salz in einen Gefrierbeutel gegeben und ordentlich geschüttelt habe. Dann war es perfekt!

Der Versuch wird mit Sicherheit wiederholt!


Dienstag, 16. August 2016

Chicken Garam Masala


Ich hab vor kurzem den Tipp bekommen, dass ich unbedingt einmal indisches Hähnchen probieren sollte. Nachdem es wirklich lecker aussah, wurde gleich nachgekocht.

Dabei habe ich mich an das Rezept gehalten: http://www.viicky.com/rezepte/showrecipe.php?id=468
dementsprechend führe ich hier auch keine Zutatenliste an.

Da auf der Homepage die Zubereitung für den Thermomix geschildert wird habe ich dieses wie folgt zubereitet:

 Die Gewürze habe ich allesamt in einer Kaffeemühle gemahlen.

Das Hendlfleisch wurde pariert (von Sehnen und überschüssigem Fett befreit), angebraten und beiseite gestellt.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer wurden klein gehackt und anschließend mit der Butter angeschwitzt.
Anschließend wurden die Tomaten, der Sauerrahm, der Zucker, das Hendlfleisch sowie 2EL der Gewürzmischung mitsamt dem ½ TL Salz zugegeben.


Ich habe das Gericht nun ca. eine halbe Stunde leicht köcheln lassen, sodass die Sauce etwas reduziert und eine angenehme Konsistenz bekommt.
In dieser Zeit wurde Reis mit etwas Kurkuma gekocht um die typische Farbe zu erreichen.


Das Gericht wurde nun abgeschmeckt und mit dem Reis, sowie Naan Brot (habe ich fertig gekauft) serviert.

Es schmeckt echt lecker, wenngleich ich dieses Gericht aufgrund der eher untypischen Gewürze wohl nicht jeden Tag essen könnte. Einen Versuch ist es aber allemal wert!


 

Freitag, 22. Juli 2016

Paella


Sommer, schönes Wetter und Paella, das hat Urlaubsflair!

Nachdem ich ja nicht gerade in einer Metropole wohne, musste ich leider von den Zutaten ein paar Abstriche machen. Tiefgefrorene Muscheln und Garnelen statt frischer Ware und Risotto Reis anstelle von „Paella Reis“ (wie Arborio).

 

Zutaten

Für die Suppe
175ml Weisswein
1 l Hühnersuppe
1 Packung Safran (ich hatte die von Kotanyi mit 0,12g Füllgewicht)
1 TL Paprikapulver
1 TL Chiliflocken
1 TL Salz
2 Lorbeerblätter

 
1 Packung Garnelen (270g Abtropfgewicht)
15 Miesmuscheln
2 Hendlbrüste
2 mittelgroße Zwiebeln (am besten rote)
1 Paprika
150g TK Erbsen
2 Knoblauchzehen (gehackt)
400g Risotto Reis
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Garnelen am Vortag im Kühlschrank auftauen lassen.

 
Alle Zutaten der Suppe zusammen aufkochen und die Muscheln darin 5 Minuten köcheln lassen.

Muscheln mitsamt der Lorbeerblätter  mit einem Schaumlöffel abschöpfen und geschlossene Muscheln und die Lorbeerblätter entsorgen.

Das Hühnerfleisch von Sehnen und überschüssigem Fett befreien und in Würfel schneiden. Mit den Garnelen vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und beides scharf anbraten. Beide Zutaten müssen nicht gar sein, diese ziehen noch im Reis fertig durch.

Den Knoblauch fein hacken, die Zwiebeln würfeln und in einer tiefen Pfanne anrösten. Den Reis, das Hendlfleisch  und die gefrorenen Erbsen zugeben, mit etwas Öl kurz anbraten und anschließend mit der Suppe aufgießen. Die Hitze reduzieren und  abgedeckt ca. 10-15 Minuten simmern lassen. In dieser Zeit ist schon ein großer Teil der Flüssigkeit aufgesaugt worden.

Paprika würfeln und mitsamt den Garnelen unter den Reis mischen.


Das Gericht mit Pfeffer und Salz abschmecken, die Muscheln zugeben und nochmals einige Minuten dämpfen lassen bis der Reis gar ist.