Mittwoch, 28. September 2016

Beef Jerky die Zweite


Das erste Rezept, dass ich vor kurzem veröffentlicht habe, war schon recht lecker.
Nun folgt ein Zweites:


Zutaten

0,5kg Rindfleisch (ich habe Rindsrouladen genommen)
30ml Sojasauce
1EL Worcestersauce
1EL Liquid Smoke
1 EL Honig
1TL Salz
je 0,5TL Pfeffer, Knoblauchgranulat, Zwiebelgranulat und Paprikapulver

Ich habe vor kurzem einen Dörrautomaten gekauft und dieser musste natürlich adäquat eingeweiht werden.
Wie bei Jerky üblich wurde das Fleisch erstmal in feine Streifen (2-3mm) geschnitten, wobei sich die Geister streiten ob nun mit oder quer zur Faser geschnitten wird. Ich habe es lieber quer zur Faser, das Fleisch lässt sich leichter kauen finde ich.

Die Zutaten für die Marinade werden vermischt und gerührt bis sich der Zucker gelöst hat.

Anschließend werden die Fleischstreifen in einem Gefrierbeutel mit der Marinade vermengt und ordentlich durchgemischt. Der Beutel bleibt nun über Nacht im Kühlschrank, sodass die Marinade gut einziehen kann.

Tags darauf werden die Streifen kurz mit Küchenrolle trocken getupft und im Dörrautomaten mit etwas Abstand zueinander eingeschlichtet.

In den ersten 2-3 Stunden stelle ich den Dörrapparat auf 70° ein, erstens weil es schneller geht und zweitens auch Pathogene wie Salmonellen oder Listerien abtötet. Danach wird etwas schonender bei ca. 60° weitergetrocknet.

Das Fleisch ist dann fertig, wenn es sich noch biegen lässt ohne zu brechen.
 

Montag, 26. September 2016

Kartoffelkäse

Nach langer Abstinenz und Entdeckung von Instagram (@voellereitag.blogspot.co.at) gibt’s heute was Zünftiges.

Am Freitag gab es lecker Jause mit Köstlichkeiten vom Bauernmarkt und da darf „Kartoffelkaas“ natürlich nicht fehlen.

Zutaten

1Kg Kartoffel (das Gewicht bezieht sich auf bereits geschälte Kartoffeln)
100ml Schlagobers
250g Sauerrahm
2 kleine Zwiebeln
eine Prise Muskat
eine Prise Pfeffer
einer „ordentliche“ Prise Salz
Schnittlauch aus dem Garten

Die Kartoffeln kochen bis sie gar sind und anschließend schälen (ca. 10% Verlust, lieber also noch eine Kartoffel mehr mitkochen). Man kann die Kartoffeln natürlich auch vorm Kochen schälen, das führt aber zu einem Vitaminverlust (just sayin´).

Während die Kartoffeln kochen die Zwiebeln und den Schnittlauch fein hacken und mitsamt den anderen Zutaten vermischen.

Die geschälten Kartoffeln nun mit einem Stampfer zerdrücken und anschließend die restlichen Zutaten untermischen. Abschmecken und mit Salz nachwürzen.

Achtung: Das Gericht benötigt ordentlich Salz!

Nun für ca. 2 Stunden kaltstellen, dass die Geschmäcker sich verbinden. Vor dem Servieren nochmals kosten, und ggf. nochmals salzen.

 
 


 

Mittwoch, 31. August 2016

Nudeln mit Ei und Tomaten Sauce xī hóng shì jī dàn miàn – Version 2

Die erste Version habe ich grob von einem Rezept aus den Weiten des Internets.
Mittlerweile habe ich aber ein wenig umgemodelt, sodass es perfekt auf mein Geschmacksbild abgestimmt ist (5 Gewürze-Pulver ist weggefallen, das jetzige Gericht ist mehr eine Nudelspeise als eine Suppe,...)


Ich liebe diese Nudeln, hier fehlt mir kein Fleisch, die schmecken einfach genial.

Weiterer Vorteil ist, dass man kaum Zutaten braucht und die Speise ziemlich schnell zubereitet ist.


Zutaten (3 Personen)

3 „Blöcke“ Instant „Mie“ Nudeln
1l Hühnerbrühe (aus Suppenwürfeln)
3 Tomaten
1 Bund Frühlingszwiebel
ein ~4x2cm Stück Ingwer
5 Eier
7-8 getrocknete Shiitake Pilze
Erdnuss- bzw. Sesamöl


Im ersten Schritt kocht man die Hühnerbrühe aus Suppenwürfeln und legt die Nudeln und die Shiitakepilze ein. Das besondere an den Mie Nudeln ist, dass diese bereits nach wenigen Minuten fertiggegart sind. Die Shiitake benötigen 15-20 Minuten um zu rehydrieren.

In der Zwischenzeit werden die Eier verquirlt und in Erdnussöl (bzw. Sesamöl) unter Rühren gebraten, gesalzen und anschließend zur Seite gestellt (also ganz normales Rührei)

Die Frühlingszwiebel werden grob und der geschälte Ingwer fein gehackt. Beides wird in etwas Öl bei mittlerer Hitze angebraten.

Nun werden die Stiele der Shiitake Pilze entfernt, die Tomaten werden geschält, vom „Kerngehäuse“ befreit und beides in Würfel geschnitten.

Tomaten und Shiitake werden zu den Frühlingszwiebeln und dem Ingwer gegeben und kurz mitgebraten.

Nun werden die Nudeln untergemischt, mit etwas der Suppe nochmals aufgekocht und noch ein paar Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss werden noch die Eier zugegeben, mit Salz abgeschmeckt und serviert.
 

Mittwoch, 24. August 2016

Erster Versuch - Beef Jerky


Ich habe vor kurzem beim nahegelegen Lebensmittelgeschäft Beef Jerky (also getrocknetes Rindfleisch) entdeckt und gleich mal ausprobiert. Ich fand es lecker, aber VIEL zu teuer. 2,5€ für ein Minisackerl, das steht in keinem Verhältnis… Also schlau gemacht und gleich selbst probiert

 

Zutaten
600g Rinderschnitzelfleisch (falsches Filet, Tafelspitz usw. geht auch; Hauptsache mager und alles an Fett und Sehnen weggeschnitten)

Marinade:
50ml Sojasauce
50ml Worcestersauce

1TL Zucker
je ein Spritzer Liquid Smoke und roter Balsamico

 

Die Zutaten der Marinade werden so lange verrührt bis sich der Zucker gelöst hat.
Das Fleisch wird in dünne Scheiben (~2-3mm ) geschnitten und in einem Gefrierbeutel mit der Marinade vermischt. Nun lässt man das Fleisch am besten über Nacht ziehen.

Am nächsten Tag wird das Fleisch abgetupft und im Backrohr schonend getrocknet.
Dazu habe ich die Fleischstücke auf ein Backbleck (Gitter) gelegt und anfänglich für ca. 2 Stunden bei 70° und anschließend ~3,5 Stunden bei 60° getrocknet.

Das Fleisch ist fertig, wenn es sich beim Biegen brechen lässt, aber nicht „knusprig“ (wie Chips) ist.

Nach dem Trocknungsvorgang musst ich es natürlich gleich kosten. Meiner Meinung nach war es zu wenig salzig, sodass ich das Jerky mit etwas Salz in einen Gefrierbeutel gegeben und ordentlich geschüttelt habe. Dann war es perfekt!

Der Versuch wird mit Sicherheit wiederholt!


Dienstag, 16. August 2016

Chicken Garam Masala


Ich hab vor kurzem den Tipp bekommen, dass ich unbedingt einmal indisches Hähnchen probieren sollte. Nachdem es wirklich lecker aussah, wurde gleich nachgekocht.

Dabei habe ich mich an das Rezept gehalten: http://www.viicky.com/rezepte/showrecipe.php?id=468
dementsprechend führe ich hier auch keine Zutatenliste an.

Da auf der Homepage die Zubereitung für den Thermomix geschildert wird habe ich dieses wie folgt zubereitet:

 Die Gewürze habe ich allesamt in einer Kaffeemühle gemahlen.

Das Hendlfleisch wurde pariert (von Sehnen und überschüssigem Fett befreit), angebraten und beiseite gestellt.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer wurden klein gehackt und anschließend mit der Butter angeschwitzt.
Anschließend wurden die Tomaten, der Sauerrahm, der Zucker, das Hendlfleisch sowie 2EL der Gewürzmischung mitsamt dem ½ TL Salz zugegeben.


Ich habe das Gericht nun ca. eine halbe Stunde leicht köcheln lassen, sodass die Sauce etwas reduziert und eine angenehme Konsistenz bekommt.
In dieser Zeit wurde Reis mit etwas Kurkuma gekocht um die typische Farbe zu erreichen.


Das Gericht wurde nun abgeschmeckt und mit dem Reis, sowie Naan Brot (habe ich fertig gekauft) serviert.

Es schmeckt echt lecker, wenngleich ich dieses Gericht aufgrund der eher untypischen Gewürze wohl nicht jeden Tag essen könnte. Einen Versuch ist es aber allemal wert!


 

Freitag, 22. Juli 2016

Paella


Sommer, schönes Wetter und Paella, das hat Urlaubsflair!

Nachdem ich ja nicht gerade in einer Metropole wohne, musste ich leider von den Zutaten ein paar Abstriche machen. Tiefgefrorene Muscheln und Garnelen statt frischer Ware und Risotto Reis anstelle von „Paella Reis“ (wie Arborio).

 

Zutaten

Für die Suppe
175ml Weisswein
1 l Hühnersuppe
1 Packung Safran (ich hatte die von Kotanyi mit 0,12g Füllgewicht)
1 TL Paprikapulver
1 TL Chiliflocken
1 TL Salz
2 Lorbeerblätter

 
1 Packung Garnelen (270g Abtropfgewicht)
15 Miesmuscheln
2 Hendlbrüste
2 mittelgroße Zwiebeln (am besten rote)
1 Paprika
150g TK Erbsen
2 Knoblauchzehen (gehackt)
400g Risotto Reis
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Garnelen am Vortag im Kühlschrank auftauen lassen.

 
Alle Zutaten der Suppe zusammen aufkochen und die Muscheln darin 5 Minuten köcheln lassen.

Muscheln mitsamt der Lorbeerblätter  mit einem Schaumlöffel abschöpfen und geschlossene Muscheln und die Lorbeerblätter entsorgen.

Das Hühnerfleisch von Sehnen und überschüssigem Fett befreien und in Würfel schneiden. Mit den Garnelen vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und beides scharf anbraten. Beide Zutaten müssen nicht gar sein, diese ziehen noch im Reis fertig durch.

Den Knoblauch fein hacken, die Zwiebeln würfeln und in einer tiefen Pfanne anrösten. Den Reis, das Hendlfleisch  und die gefrorenen Erbsen zugeben, mit etwas Öl kurz anbraten und anschließend mit der Suppe aufgießen. Die Hitze reduzieren und  abgedeckt ca. 10-15 Minuten simmern lassen. In dieser Zeit ist schon ein großer Teil der Flüssigkeit aufgesaugt worden.

Paprika würfeln und mitsamt den Garnelen unter den Reis mischen.


Das Gericht mit Pfeffer und Salz abschmecken, die Muscheln zugeben und nochmals einige Minuten dämpfen lassen bis der Reis gar ist.

 

Dienstag, 19. Juli 2016

Griechischer Quinoa Salat


Dieses einfache Gericht begeistert sogar Fleischliebhaber wie mich.
Die Idee war, dass ich eine Abwandlung eines griechischen Salats mit Quinoa mache, das Ergebnis hat mich überzeugt.


Zutaten

1 Cup Quinoa
1 Würfel Gemüsebrühe
2 Tomaten
¼ Gurke
1 Frühlingszwiebel
1 Paprika
Feta
Oliven
Olivenöl
Oregano

Den Quinoa mit der doppelte Menge Wasser aufkochen, den Brühwürfel auflösen und ca. 20 Minuten simmern lassen. In dieser Zeit saugt der Quinoa die komplette Suppe auf. Danach abkühlen lassen.

Das weiche „Kerngehäuse“ der Gurken und Tomaten entfernen (Optional).

Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und mitsamt dem Feta zum Quino geben.
Etwas Oregano und Olivenöl dazugeben und ordentlich vermischen.

Das fertige Gericht vor dem Essen noch ein wenig kaltstellen, fertig.




Montag, 18. Juli 2016

Frühlingsrollen


Ich habe am Wochenende wiedermal ordentlich Appetit nach asiatischem Essen gehabt.
Jedoch sollte es kein Hauptgericht werden, sondern eher ein Snack und da passen Frühlingsrollen natürlich wie die Faust aufs Auge.

Ich habe das Ganze ein wenig „frei Schnauze“ gemacht und war mit dem Ergebnis aber höchst zufrieden.

Zutaten (10 Rollen)

Frühlingsrollenteig (TK)
ca. 100g Faschiertes
½ mittelgrosser Weißkohl
3-4 getrocknete Morcheln
½ Glas Bambussprossen (abgetropft, abgewaschen)
1 grosse Frühlingszwiebel
2 mittelgrosse Karotten
ein daumennagelgroßes Stück Ingwer
ein Spritzer Sojasauce
ein Spritzer Reisessig
ein Spritzer Reiswein
5 Gewürze Pulver
Erdnussöl

Die Morcheln in heißem Wasser ca. 15-20 Minuten aufquellen lassen.

Frühlingszwiebel klein und Ingwer sehr klein hacken und mitsamt dem Faschierten in Erdnussöl anbraten.
Karotten, Morcheln, Weißkohl und Bambussprossen  ebenfalls klein hacken und kurz mitbraten.

Anschließend die Mischung in eine Schüssel geben und je einen Spritzer Reisessig, Sojasauce und Reiswein dazugeben. Durchmischen und mit Salz und dem 5 Gewürze Pulver abschmecken.

Jetzt je ca. 2 EL der Mischung auf einem Stück des Teiges verteilen, zusammenrollen und frittieren.

Die Frühlingsrollen lassen sich auch super einfrieren, wurden aber am nächsten Tag schon verputzt…
 
 

Montag, 11. Juli 2016

Chili Cheese Balls

Diese Bällchen sind der Hingucker bei jedem Barbecue. Eigentlich sind es ja mini Bacon Bombs.
Sie sind schnell und einfach gemacht, mega lecker und bedürfen auch beim Smoken kaum Aufmerksamkeit.



Zutaten
500g Faschiertes
1 Packung Bacon (8 Streifen)
eine Handvoll Käse (ich habe eine Mischung aus Spätzlekäse und geriebenen Mozarella genommen)
Jalapenos
2 EL
Butt Glitter Rub
Barbecue Sauce

Das Faschierte mit dem Butt Glitter Rub würzen und in 8 gleich große Stücke aufteilen.
Die Jalapenos fein hacken und mit dem Käse vermischen. Wenn der Käse Zimmertemperatur angenommen hat, lassen sich leicht kleine Bällchen formen.

Die 8 Faschierten Laibchen platt drücken und damit den Käse umschliessen. Anschließend je einen Streifen Bacon darum wickeln.

Die Cheese Balls nun bei 120° für ca. 1,5 Stunden im Smoker zubereiten. Nach einer Stunde mit ein wenig BBQ Sauce bepinseln.

Montag, 27. Juni 2016

Thai Curry mit Nudeln

Thai Curry mit Ramen Nudeln

Seit kurzem mache ich mein Thai Curry gerne mit Nudeln anstelle von Reis.
Dadurch finde ich das Gericht noch viel deliziöser! Die Nudeln schmecken durch die eingezogene Kokosmilch leicht fettig und sehr intensiv!

Mittlerweile würde ich es nicht mehr anders machen!


Zutaten (für 2-3 Personen)

1 Packung Asia Nudeln (Ramen)
1 Dose Kokosmilch
1 grüner Paprika
1 Glas Bambussprossen
1 Glas Sojasprossen
1 grosse Zwiebel
ein paar Zuckererbsenschoten
eine Handvoll Champignons (oder auch andere Pilze wie Shiitake und Morcheln)
2 Hühnerbrüste
grüne Currypaste (oder je nach gewünschtem Schärfegrad auch rote oder gelbe)
etwas Chilipulver
Sojasauce
Erdnussöl
Salz, Pfeffer


Im ersten Schritt werden die Hühnerfilets von überschüssigem Fett und Sehnen befreit, in kleine Würfel geschnitten, in einem Plastikgeschirr mit einem großen Schluck Sojasauce vermischt .

Jetzt wird das Gemüse in mundgerechte Stücke geschnitten und angebraten.
Nach kurzer Zeit wird das Hühnerfleisch mitsamt der Sojasauce zugegeben, mitgebraten und anschließend beiseite gestellt.

Nun erhitzt man in einem großen Topf etwas Erdnussöl und brät 1-2 EL grüne Currypaste darin kurz an, dass die Aromen sich besser entfalten können. Mit einer Dose Kokosmilch wird die Paste nun abgelöscht und mit Salz und Chili abgeschmeckt.

Jetzt werden die Ramen Nudeln (sind in 3-4 Minuten gar) grob gebrochen und eingerührt. Nach kurzer Zeit werden die restlichen Zutaten beigemischt und abgedeckt ein paar Minuten bei geringer Hitze gegart.

Sobald die Nudeln weich sind wird nochmals nachgewürzt und dann serviert.









Samstag, 25. Juni 2016

Reuben Sandwich

Vor kurzem war Street Food Festival in meiner Gegend und ich habe dort einige neue Gerichte gekostet. Unter anderem auch ein "Reuben Sandwich". Und genau das wollte ich nachmachen, weil es echt "gschmackig" war.

Das Reuben Sandwich besteht aus Pastrami oder Corned Beef, Sauerkraut, schweizer Käse (Emmentaler) und Thousand Island Dressing. Klassischerweise wird Roggenbrot genommen, ich habe aber Toast verwendet.


Zutaten

Pastrami
Sauerkraut
Emmentaler
Thousand Island Dressing

Zuerst wird auf jeder Scheibe Toast etwas Thousand Island Dressing verteilt, dann wird auf dem Toastboden das Pastrami gleichmäßig aufgeschlichtet
Darauf kommt eine Scheibe Käse und schließlich das Sauerkraut. Jetzt wieder eine Scheibe Emmentaler, ein wenig Pastrami und der Deckel des Toasts.

Das Sandwich wird kurz bei hoher Hitze gegrillt, dass der Käsen anschmilzt und der Toast ein wenig angeröstet wird.

Diagonal aufschneiden und geniessen!


 Mir hat es gut geschmeckt, möchte das Sandwich aber noch mit Corned Beef anstelle des Pastrami versuchen.

Thousand Island Dressing

Thousand Island Dressing kennt man bei uns hauptsächlich als Salatdressing. 
Es ist aber auch eine lecker Sauce zu Sandwiches wie dem Reuben.

Zutaten

150g Joghurt
200g Mayonnaise
4 EL Ketchup
eine kleine Zwiebel
1 kleiner grüner Paprika
2 Essiggurkerl
1 gekochtes Ei
1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer 
eine Prise Chilipulver
3 EL Milch
ein wenig Petersilie

Die Zwiebel, Gurkerl, Paprika und Ei in feine Würfel schneiden und mit den anderen Zutaten vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig!


Rinderpastrami

Putenpastrami habe ich mittlerweile schon unzählige Male gemacht, doch Rinderpastrami ist noch ein wenig Neuland für mich. 

Rinderpastrami wird vorzugsweise aus der Rinderbrust (oder besser gesagt aus dem Brisket ) gemacht. 

Nachdem es ein Versuch ist, habe ich mal ein kleines Stück Fleisch mit 60dag hergenommen.

Zuerst wird das Fleisch 5 Tage gepökelt.

Ich habe dazu folgende Pökelsalzmischung genommen:

30g brauner Zucker
12g schwarzer Pfeffer
24g Pökelsalz*
~1 gehäufter TL Koriander
~1 gehäufter TL Knoblauchpulver
eine Messerspitze Ingwer
* Pökelsalz ist von Kotanyi. Laut Herstellerangaben werden 200g des Pökelsalzes mit 2,5kg Salz vermengt, erst dann ist es gebrauchsfertig 

Die Pökelmischung wird ordentlich in das Feisch einmassiert.  Dieses wird anschließend vakuumiert. 
Täglich wird nun das Fleisch massiert und gedreht, dass das Pökelsalz schön einziehen kann.



Am Samstag (nach 5 Tagen) habe ich das Fleisch frühmorgens vom Vakuum befreit, ordentlich abgewaschen und anschließend 2x30 Minuten in ein Wasserbad gelegt (nach den ersten 30 Minuten habe ich frisches Wasser genommen).

Dann wurde die Rinderbrust noch neu gewürzt.

Dazu habe ich   

2 TL Tellicherry Pfeffer
1TL schwarzen Pfeffer
2 TL Koriandersamen
in einem Mörser grob zerstossen und 

1TL Knoblauchgranulat und je eine Msp. Ingwer und Thymian dazugegeben. 

Diese Mischung wurde nun auf dem abgetrockentem Stück Rind verteilt und ordentlich festgedrückt.

Dieses Mal habe ich den Kugelgriller verwendet, den nehme ich gerne zum Smoken von kleineren Fleischstücken.

Während die Briketts im Minianzündkamin angeheitzt wurden, habe ich noch Holzchips (heute waren es alte zershredderte Whisky Fässer eines berühmten Herstellers) in Wasser eingeweicht und anschließend das Pastrami bis zu einer Kerntemperatur von 70°C gegart.

Das Pastrami durfte in der Küche auf Raumtemperatur abkühlen und wurde dann noch im Kühlschrank weiter runtergekühlt.


In vielen Rezepten liest man, dass das Fleisch nun noch vakuumiert 2 Tage im Kühlschrank nachreifen soll, mein Kandidat hat es leider nicht geschafft und wurde nach 4 Stunden Kühlschrank für Reuben Sandwiches verwendet.
 
Ich finde gesmacklich sehr gut, wobei mir das Putenpastrami doch einen Tick besser schmeckt.

Montag, 20. Juni 2016

gebratener grüner Spargel

Passt gut als Beilage zu Fleisch, aber auch kalt für eine sommerliche Jause.

Zutaten
1 Bund grüner Spargel
weisser Pfeffer
Salz
Olivenöl
Zucker
Balsamico rosso


Den Spargel waschen und an den Enden schälen.
Nun in etwas Olivenöl anbraten bis er Farbe annimmt, etwas Zucker zugeben und weiterbraten bis dieser karamellisiert. Mit einem Schluck Balsamico ablöschen und auf kleinster Flamme noch ein wenig ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.


Sonntag, 19. Juni 2016

Apfelstrudlrosen, Apfelstrudelschnecken oder wie man es immer auch nennen mag

Heute habe ich den Apfelstrudel mal anders gemacht.

Zutaten
1 Pckg. Blätterteig
3 Äpfel 
eine kleine Handvoll Rosinen (natürlich optional, die sind nicht Jedermanns Sache)
1 Zitrone
eine kleine Hand voll gehackte Walnüsse
4-5 EL Zucker
Zimt


Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und würfeln. Die Zitrone auspressen.
Äpfel, Zucker, Zitronensaft, Rosinen, Walnüsse und Zimt vermengen. 

Den Blätterteig ausrollen und ca. 4cm dicke Streifen abschneiden. Die Füllung darauf verteilen und anschließend einrollen. Die Apfelstrudelschnecken jetzt in eine Muffinform stellen und bei 180° für ca. 20 Minuten backen. 



Wagyu Ribeyesteak mit Speckfisolen

Lang ist mein letzter Post her, doch heute gibt´s ein fulminantes Comeback!

Beim Diskounter meines Vertrauens gab es vor kurzem Wagyu Steaks zu einem SEHR fairen Preis und da hat mich ein Ribeye angelacht, dem ich nicht widerstehen konnte. 
Ich habe schon einiges vom "Kobe" Rind gehört und die Geschichten den Marmorierung sind ganz offensichtlich wahr:



Heute war es endlich soweit. 
Ich mache meine Steaks mittlerweilie ausschließlich Sous Vide.
Dazu stelle ich den Thermalisierer auf 53° und lasse das neu vakuumierte Fleisch ca. 1,5 Stunden garen. Anschließend wird der Beutel entfernt und das Steak mit Küchenrolle trockengetupft.

Nun erhitzt man Öl in einer Pfanne bis es raucht und brät dann das Steak ca. 30 Sekunden von beiden Seiten an. 
Ganz wichtig ist, dass nun das Fleisch in Alufolie gewickelt noch 10 Minuten rastet. Mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen und fertig (heute habe ich einen Hauch Chiliflocken verwendet).

Das Ergebnis:


Und was ist mit der Marmorierung?
Ich kann ohne übertreiben sagen, dass war das beste Steak dass ich jemals gegessen habe! Es war einfach der Wahnsinn, geschmacksintensiv und durch die Marmorierung noch weicher als das beste Filet. Ich bilde mir ein, dass durch den höheren Fettgehalt die Röstaromen noch besser zum Vorschein kommen.


Ah ja, die Speckfisolen:

Zutaten
500g TK Fisolen (oder frische)
150-200g Speck (ich nehme gern Schinkenspeck) gewürfelt
2 Zwiebeln

Die Fisolen kurz in ein wenig Salzwasser aufkochen.
Währenddessen die Zwiebel würfeln und mitsamt den Speckwürfeln anbraten.

Die Fisolen abtropfen lassen, in mundgerechte Stücke schneiden und mit den anderen Zutaten anbraten. 
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig.

Montag, 9. Mai 2016

Wraps mit Blauschimmelkäsesauce


Wir wollten unbedingt Blauschimmelkäsesauce in den Wraps probieren und was soll ich sagen, geschmacklich war es der Burner.

Zutaten
8 Wraps
3 Hühnerbrüste
2 Schnitten Bauch/Schopf
1-2 Avocados
Frühlingszwiebel
Salat
Tomaten
Blauschimmelkäsesauce
50g Mayonnaise
1 Becher Creme fraiche mit Kräutern
½ Stück blauer Pirol (Hofer)
1 EL milder Balsamico
1TL Worcestersauce
Rub für Hühnerfleisch (im Gyrosstil)
2EL Oregano
1EL Thymian
1EL Paprikapulver
2TL Salz
1TL schwarzer Pfeffer
1TL Cumin
1TL Zwiebelgranulat
0,5TL Rosmarin (oder weniger, nach Bedarf)
Rub für Schopf/Bauchfleisch
Butt Glitter Rub

Für den Rub im Gyrosstil werden die Zutaten miteinander in einer Küchenmaschine vermischt und zerkleinert. Die Hendlbrüste werden von Sehnen und überschüssigem Fett befreit, in feine Scheiben geschnitten und anschließend wird etwas der Gewürzmischung einmassiert. Am besten lässt man das Fleisch nun einige Stunden marinieren.
Der Schopf bzw. bauch wird ebenfalls mariniert und in Scheiben geschnitten.
In der Zwischenzeit wird die Blauschimmelkäsesauce zubereitet, indem man alle Zutaten mit einem Mixer ordentlich vermengt (den Käse vorher in Würfel schneiden).
Jetzt werden die Wraps  nach Lust und Laune befüllt, an den je zwei Seiten eingeschlagen und gerollt.
Ich hülle die Wraps gleich in Alufolie und schneide sie in der Mitte schräg durch.